Pita ist nicht nur ne Tasche!

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So ihr Lieben. Heute mal ein Foodbeitrag, der eher in die Kategorie „Was kann man eigentlich noch machen mit…?“ fällt. Die Lücke füllt mein zur Zeit heißgeliebtes Pita. Die Idee entstand nach dem letzten Pita-Post: In solchen Pita-Packungen sind ja meistens 5-6 Stück drin. Da ich allerdings oft für mich alleine koche, will ich dann nicht noch zig mal das selbe essen. Klar, es gibt so viele Möglichkeiten, Pita zu befüllen, aber warum das ganze nicht mal aufschneiden und Pita-Pizza bzw. Flammkuchen draus machen?

Okay, also der Beitrag hier ist weniger als richtiges „Rezept“ zu sehen, als vielmehr eine kleine Idee, wie man Pita auch mal anders verwenden kann. Ich freue mich selbst immer, wenn ich Inspirationen für andere Verwendungsmöglichkeiten von Zutaten finde. Manchmal steht man ja sprichwörtlich auf dem Schlauch und verwendet Dinge dann einfach so, wie man sie eben immer verwendet hat. In dem Fall aber, wie der Titel ja schon sagt, ist Pita nicht einfach nur eine befüllbare Tasche, sondern kann auch wunderbar als Boden für Pizza oder Flammkuchen herhalten. Damit bleibt dieses „och nö…schon wieder Pita“-Gefühl aus, und man schafft es auch als Alleinesser, so eine Packung aufzubrauchen.

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Fangen wir mal mit dem Pita-Flammkuchen an. Ihr braucht:

  • Pita – Ach was!? ja!
  • Schmand – Irgendwie war mir nicht bewusst, dass es tatsächlich Schmand gibt, der nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Super, mehr spontan-Flammkuchen!
  • geräucherten Schinken – Ich habe in Streifen geschnittenen Schwarzwälder Schinken genommen, weil ich den noch verbrauchen musste, aber mit vorher angebratenem Katenschinken ists sicherlich auch lecker.
  • Zwiebeln – Lauchzwiebeln oder Schalotten für den „Style“, normale Zwiebeln schmecken aber auch ;)
  • Salz
  • Pfeffer

Und so wird’s gemacht:

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Backofen vorheizen, so etwa 200°. Ich glaube es ist in dem Fall relativ egal ob man Ober-Unterhitze oder Umluft nimmt, bei allem was überbacken wird, bin ich aber immer eher für ersteres. Achja, und ich hab ja eh keine Umluftfunktion :D Den Schinken in Streifen schneiden oder Katenschinken in einer Pfanne kross braten. Zwiebeln in „halbe Ringe“ schneiden. Den Schmand mit ein wenig Salz und etwas Pfeffer verrühren und auf einem aufgeschnittenen, rohen Pita verteilen. Mit Schinken und Zwiebeln belegen und für etwa 10-15min ab in den Ofen. Fertig!

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Selbiges gilt im Endeffekt auch für die Pita-Pizza. Hier könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen, belegt einfach nach Herzenslust, wie ihr normale Pizza eben auch belegt. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Tomatensoße und die restlichen Zutaten nicht zu wässrig sind, da das Pita sonst recht schnell durchweicht.

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Ich hatte noch noch Tomatensauce aus Zwiebeln, ein paar Cherrytomaten und passierten Tomaten, gewürzt mit Salz, Pfeffer, etwas Honig, Basilikum und Oregano. Eine leckeres Sugo findet ihr aber auch hier bei Nani. Oben drauf kamen in dünne Streifen geschnittene Paprika und feine Zucchinischeiben. Dann brauch man das nämlich auch nicht vorher anbraten, sondern es wird auch in der Zeit im Backofen durch. Das Ganze mit Mozarella abgedeckt und ab in den Ofen! Natürlich könnt ihr aber auch z.B. Salami, Pilze, Schinken, geriebenem Käse etc. belegen – je nachdem, was ihr in eurem Kühlschrank eben so findet. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit! :)

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