Nudelsalat alla Genovese

Nudelsalat alla Genovese

In den letzten Tagen wurde ja schon allerorts die Grillsaison eingeläutet. Während die einen geduldig warten, bis Steak, Würstchen oder auch Tofu & Co. endlich fertig sind, sind die anderen schon satt, bevor der Grill überhaupt heiß ist. Was soll man auch machen, wenn es immer so viele leckere Salate gibt?! Zu den Klassikern gehört natürlich immer auch Nudelsalat in allen möglichen Variationen – mit Pesto wird’s auch fürs Spontangrillen nach der Uni noch rechtzeitig was.

Zutaten für die Grillbüffet-Portion

500g Nudeln
250g Kirschtomaten
etwa ein Glas getrocknete Tomaten in Öl
ca. 2/3 Packung Rucola
2 Packungen Mozzarella
ca. 3/4 Glas Pesto alla Genovese (das von Barilla ist schön cremig)
100g Parmaschinken (alternativ Serrano)
Pinienkerne (waren leider ausverkauft) oder Sonnenblumenkerne
Olivenöl
weißer Balsamico
Salz
Pfeffer

Wie so oft gilt auch bei diesem Rezept wieder: vieles bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen, und für die vegetarische Version kann der Schinken auch einfach weggelassen werden.

Zutaten Nudelsalat alla Genovese

Zubereitung

Und wir starten mit…Nudeln kochen (tadaa, Überraschung)! Dabei kann man das Nudelwasser ruhig ordentlich salzen, der Nudelsalat zieht später eh sehr viel davon weg. Derweil den Mozzarella in Streifen schneiden, die Kirschtomaten vierteln und die getrockneten Tomaten in Stückchen schneiden. Den Parmaschinken am besten einfach in Stücken reißen – wir haben festgestellt, dass der sich dank der wunderbaren Studentenmesser eher schlecht schneiden lässt ;) Außerdem den Rucola waschen. Die Pinien- oder Sonnenblumenkerne in der Pfanne anrösten.

Etwas Nudelwasser abschöpfen und dann die Nudeln abgießen. Damit sie schneller abkühlen in eine Schüssel kippen und mit etwas Olivenöl (oder auch mit dem Öl der getrockneten Tomaten) vermengen, damit man am Ende keinen Nudelklumpen hat. Wer’s besonders eilig hat, kann die Schüssel natürlich auch in ein kaltes Wasserbad stellen. Zu den lauwarmen Nudeln kommen dann die getrockneten Tomaten, dann das Pesto, Pfeffer und etwas weißer Balsamico. Danach kommen die Tomaten und der Parmaschinken dazu, und ganz zum Schluss Mozzarella und Rucola. Wegen diesen beiden sollte man die Nudeln auch ausreichend abkühlen lassen, der Mozzarella wird sonst zäh und der Rucola „lätschert“ ;)

Mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl muss man natürlich irgendwie nach persönlichem Belieben abschmecken, ich finde es persönlich immer recht schwierig da exakte Angaben zu machen. Und was war eigentlich mit dem abgeschöpften Nudelwasser? Das kommt noch dran, wenn man vorhat, den Nudelsalat länger durchziehen zu lassen, damit er dann nicht zu trocken wird. E basta!

Nudelsalat alla Genovese

Vielen Dank auch an Lisa für die Hilfe :) und natürlich auch an den tollen Wolkenbruch, der leider einen Strich durch das Projekt „vernünftig ausgeleuchtete Bilder“ gemacht hat ;)

2 Comments

  1. Super Rezept! Wir haben ihn im Urlaub mit den Resten von Spinatnudeln gemacht (bei neun Leuten kann man sich schon mal in der Menge verschätzen ;-) Wir haben auch am nächsten Tag davon gegessen. Da fand ich ihn noch aromatischer. Er hat jetzt jedenfalls einen festen Bestandteil in der Familien-Rezept-Sammlung. Genau wie der Salat mit den Erbeeren und Walnüssen. Danke dafür! Bitte mehr davon… Und gerne eine eigene Kategorie „Salate“ im Blog aufmachen :-)
    Viele Grüße, Maren

    • Liebe Maren,
      freut mich sehr, dass der Salat so gut ankommt! Und stimmt, ich esse ihn auch gerne noch am nächsten Tag, wenn er richtig durchgezogen ist – vorausgesetzt es ist überhaupt noch was übrig geblieben ;)
      Die „Salate“-Kategorie steht bereits auf der Agenda und kommt demnächst, haben da ja schon einiges angesammelt :)
      Viele Grüße, Nadine

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