Linsensalat mit karamellisierten Möhren

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Hallo ihr Lieben,

diese Woche haben wir einen kleinen Swap: Nadine wurde zur Fashionista und ich werde wieder zum Foodie. Also kriegt hier heute eines meiner liebsten Frühlings- bzw. Sommerrezepte vorgesetzt. Ich esse den Linsensalat meistens als Hauptmahlzeit – er ist einfach so lecker, da brauche ich nichts anderes… Man kann ihn aber auch super als Beilage zu Fisch oder Fleisch essen oder ihn als eine neue Variation für das Grillbuffet verwenden. Das Rezept ist mega einfach und man braucht auch gar nicht mal so viel dafür. Deshalb nun mal los!

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Zutaten für 2 Portionen (oder für ca. 4 Beilagen-Portionen):

250g Beluga-Linsen, ca. 1/2 Packung
2 Schalotten
2 Möhren
1 Bund Koriander (natürlich nur für diejenigen, die Koriander mögen)
Olivenöl
Weißer oder Roter Balsamico
Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
1 Chili-Schote
Honig
etwas Zucker
Salz und Pfeffer

Dann mal zur Zubereitung:

Zuerst müssen die Linsen gekocht werden. Beluga-Linsen sind etwas kleiner und geschmacklich feiner als normale Linsen und geben dem Salat seine besondere Note. Das macht man einfach nach Packungsanweisung und wartet ca. 30 Minuten bis diese gar sind. In der Zwischenzeit kann man sich beschäftigen und die Schalotten relativ klein, die Möhren in kleine Würfel, den Knoblauch so klein wie möglich und die Chili in dünne Ringe zu schneiden. Dann nur noch den Koriander hacken und der Schnibbel-Part ist auch schon wieder vorbei. In einer Pfanne nun einen EL Olivenöl – für einen asiatischeren Touch kann man auch Sesamöl nehmen, hab ich aber selten zu Hause – erhitzen und die Schalotten darin glasig braten. Dann die Möhren dazu und diese ca. 5 Minuten garen bevor man den Knoblauch dazu gibt, sonst verbrennt dieser relativ leicht. Das Gemüse soll bissfest bleiben, also alles nochmals kurz schwenken und jetzt kommt der Trick an dem Gericht. Das Gemüse wird nun, indem man zwei EL Zucker darüber gibt, karamellisiert. Die Pfanne schwenken, damit sich der Zucker gut verteilt. Das Ganze wird nach ein bisschen weiterem köcheln (ich lass es meist weitere 5 Minuten ziehen) noch mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann die Pfanne zur Seite gestellt. Die Linsen sollten spätestens jetzt fertig sein. Diese dann in ein feines Sieb abgießen oder wenn ihr studentisch wie ich unterwegs seid, könnt ihr das Abgießen auch ganz vorsichtig mit Hilfe eines Topfdeckels vornehmen. Linsen und Gemüse nun in eine Schüssel geben und gut vermischen.

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Damit der Salat nicht zu trocken wird, brauchen wir noch eine Vinaigrette. Hierzu ca. einen TL Honig (kann auch durch Agavendicksaft ersetzt werden, dann wäre das Rezept sogar vegan), zwei EL Zitronensaft, zwei EL Balsamico, vier EL Olivenöl und die geschnittenen Chili in ein hohes Gefäß oder am besten ein Einmachglas geben und gut mischen bzw. beim Einmachglas den Deckel drauf und schütteln (hier ergibt sich eine schönere Emulsion). Die Vinaigrette über den Salat geben und vermischen. Nach Belieben kann nun nochmals gesalzen und gepfeffert werden. Zuletzt gebe ich noch den Koriander dazu und menge ihn unter. Wenn ihr natürlich keinen Koriander mögt, lasst ihr ihn weg bzw. wenn ihr das Rezept für andere macht würde ich ihn separat in eine Schüssel geben und jeder kann sich dann nach Belieben nehmen.

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Kleiner Tipp: Wenn ihr den Salat für eine Feier vorbereitet oder etwas übrig bleibt und ihr ihn in den Kühlschrank stellt, dann beachtet, dass die Linsen in der Zeit die Flüssigkeit der Vinaigrette relativ gut aufsaugen. Entweder ihr bereitet nochmals ein bisschen Vinaigrette zu bzw. macht davor einfach mehr. Wenn ich das allerdings vergessen habe oder mir der Aufwand zu groß ist, gebe ich meist noch etwas Zitronensaft hinzu bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

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