Weihnachts-Schlemmerei

Die Weihnachtsfeiertage neigen sich dem Ende zu. Wir haben die Feiertage jeweils in der Heimat im Rahmen unserer Familien verbracht. Soweit sehr ähnlich. Dabei sind wir jedoch alle in den Genuss ganz unterschiedlicher,  traditioneller Weihnachts-Schlemmereien gekommen, welche wir euch hier kurz vorstellen möchten. Welche Gerichte gibt es bei Euch traditionell an Weihnachten? Gibt es etwas, auf das ihr Euch jedes Jahr ganz besonders freut? Wir sind gespannt auf eure Kommentare! Jetzt viel Spaß mit unseren Weihnachtsgenüssen!

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P1060114Beim Frank gab es, so wie jedes Jahr in alter Tradition aus Siebenbürgen, selbstgemachte Bratwurst mit Kartoffeln und Sauerkraut. Die Wurst gibt es dabei in zwei Variationen: gekocht in Krautsaft oder klassisch in der Pfanne angebraten. Dieses Jahr gab es darüber hinaus noch eine festlich zubereitete Pute mit leckerer Gemüsefüllung.


wpid-img_20141226_141851.jpgAuch bei Nadine gab es Bratwürste mit Kartoffelbrei und Sauerkraut. Früher sächsische gebrühte oder ungebrühte Bratwürste, mittlerweile wurde dieses typische Heiligabend-Gericht nach vielen Lebensjahren im Frankenland allerdings „eingefränkelt“ ;)wpid-img_20141224_130652.jpg

An den Feiertagen gibt es außerdem traditionell Ente oder Kaninchen (diesmal beides) mit böhmischen Knödeln, Rotkraut und Schwarzwurzeln.


FullSizeRender 2FullSizeRenderBei Nani gab es einen Cidre-Schweinebraten mit Speckbohnen und angebrateten Kloß und Steinpilzpolenta. Der Braten hat fast sechs Stunden in der Röhre geschmort und war butterweich. Angebraten sind Kartoffelkloß und Polenta eine echte Gourmet-Beilage. Kann ich sehr empfehlen.


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Bei Sandra gab es nach polnisch-schlesischer Tradition ein fleischloses Mahl, in dem   zwölf Gaben auf dem Tisch zu finden sind. Darunter Kartoffeln, die in drei verschiedenen Varianten gekocht wurden. Es dreht sich alles um den Fisch: es gab Saibling, Karpfen und Lachsforelle. Zum Trinken wird ein selbstgemachter Kompott („Obstwasser“) auf den Tisch eingestellt. Nach alter Tradition wird ein zusätzliches Gedeck vorbereitet, falls ein unerwarteter Gast erscheint. Eine Mohnspeise („makowka“) wird als Nachspeise gegessen. Am Schluss reicht man sich gegenseitig Oplaten, bricht ein Stück ab und wünscht dem anderen alles Gute für das zukünftige Jahr.

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FullSizeRender 2Bei Laura gab es eine leckere Ente, Sauerkraut und – weil Mama es nicht lassen konnte – Semmelknödel und Kartoffelknödel;). Danach gab es zu Nachttisch einen leckeren Himbeerquark und ein Glas Sekt. Es war wirklich super lecker und ein schöner Weihnachtsabend!


2014-12-24 18.20.06Bei Lisa trifft sich mittlerweile die ganze Familie an Heilig Abend und dazu gibt es jedes Jahr traditionell das klassische Weihnachtsessen: Gans mit Knödel und Blaukraut. Damit sich das Hüftgold über die Feiertage reichlich mehrt gab es als Nachtisch diesmal Käsekuchen, Mousse au Chocolat und Obst.

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